Neue Unternehmenszentrale wird Passivhaus

Neue Unternehmenszentrale wird Passivhaus

Sieben Millionen Euro investiert Drekopf zurzeit in die Erweiterung des Firmengrundstückes in Mönchengladbach. Auf einer an das bestehende Gelände angrenzenden Fläche von 12.000 m² sind bereits 3 neue Lagerhallen entstanden, noch im Bau befindet sich das neue 1300m² große Verwaltungsgebäude, das voraussichtlich im Juni 2013 bezugsfertig sein wird. Entsprechend der konsequenten umweltfreundlichen Philosophie des Entsorgers ist das Gebäude als Passivhaus geplant.

Ein Passivhaus ist ein Gebäude, in dem eine behagliche Temperatur sowohl im Winter als auch im Sommer ohne separates Heiz- bzw. Klimatisierungssystem zu erreichen ist. Es bietet erhöhten Wohnkomfort bei einem Heiz-wärmebedarf von weniger als 15 kWh/(m²a) und einem Primärenergiebedarf einschließlich Warmwasser und Haushaltstrom von unter 120 kWh/(m²a).

Das Passivhaus ist eine konsequente Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses (NEH). Im Vergleich zum NEH benötigt ein Passivhaus 80% weniger Heizenergie, im Vergleich zu einem konventionellen Gebäude über 90%. Umgerechnet in Heizöl kommt ein Passivhaus im Jahr mit weniger als 1,5 l pro Quadratmeter aus. Diese Einsparung erreicht das Passivhaus allein durch seine beiden Grundprinzipien: Wärmeverluste vermeiden und freie Wärmegewinne optimieren.

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